Zwischen Menschenorientierung und Zielorientierung

Die HLR ist ein Rettungsdienst. Es gibt jetzt neu einen ausführlichen Artikel über meine Arbeit für die HLR auf der Website der ID37. Hier geht es zum Artikel. 

Was ist vielleicht darüber hinaus noch besonders spannend, wenn man als Coach für einen Rettungsdienst arbeitet?

Es gibt zwei Phänomene, die ich mit der HLR erlebe und die die Arbeit für die HLR auszeichnet.

#1. Keine Berührungsängste. Retter arbeiten mit Menschen, jeden Tag, in einer Weise, die wir normale Menschen uns teils nicht vorstellen wollen. Sie sind dazu in der Lage, unter schwierigsten Bedingungen auf Menschen einzugehen und scheuen sich nicht vor Nähe, gleichzeitig können sie sich gut abgrenzen.
In der Arbeit mit der HLR fühlt es sich für mich als Coach so an: wir arbeiten miteinander, teils mit kernigen Wortgefechten, aber immer wohlwollend und nahbar. Wir sind einander wichtig. Und wir haben ein gemeinsames Ziel. Wir wollen das Beste für den Menschen und für die HLR. Manchmal fühle ich mich auch schon ein bißchen HLR, vor allem, wenn ich wieder Freiwilligentage mache und bei Einsätzen mitfahre.

#2. Einmalige Zielorientierung. Wenn ich eine neue strategische Fragestellung aus der Tasche ziehe, dann sagt Rettungsdienstmanager Martin von Holten garantiert immer „…Habe ich auch schon drüber nachgedacht, das habe ich schon mal vorgedacht.“ – und zieht ein Konzept aus der Tasche. Wenn ich Teambuildingübungen mit HLR-lern mache, schaffen sie das in einem Zehntel der vorgesehenen Zeit. Da ich selbst Zielorientierung liebe, bin ich im Zusammenarbeits-Himmel. Gleichzeitig ist es im Führungsbereich manchmal wichtig: seid nicht zu schnell – guckt lieber ein zweites Mal hin.

👉Gut bewährt hat sich übrigens die Arbeit mit dem Persönlichkeitsprofil ID37.

Das haben wir nun schon sehr vielfältig eingesetzt:
– als Grundlage für ein konzeptionelles Führungscoaching, frei nach dem Motto „Wer führen will muss wissen, wo er/
sie angekommen will“
– als Workshop-Grundlage im Talentmanagement
– als Guidance in Individualcoachings
– ebenso in Gruppencoachings, um Zusammenarbeit und Rollen zu klären

👉Wir sehen nun vor, das ID37 als Kerninstrument in der systematischen Führungskräfteentwicklung einzusetzen. Erfahrung ist gut, aber ein etwas mehr objektivierter Blick auf dit und dat ist noch wertvoller.

👉Sind Sie auch Teil eines Rettungsdienstes oder einer kommunalen Institution? Sind Sie interessiert an Informationen oder einem Vortrag über die ID37 gestützte Personalarbeit? Melden Sie sich gern – ich bin dafür anspielbar.