Guter Nährboden für Machertum und Innovation.

Ich gehe langsam auf 25 Jahre Tätigkeit als Coach für Zielfindung und Zielerreichung zu und habe unzählige Entwicklungsprozesse begleitet. Zwei Momente sind dabei besonders entscheidend: der Beginn einer Idee (denn hier entscheidet sich, ob sie genug Sauerstoff bekommt, um überhaupt wachsen zu können) und der Moment der Umsetzung, wenn es darum geht, zu ihr zu stehen.
Für alle, die sich mehr Machertum und Innovation wünschen: Im Artikel ganz unten gibt es zwei Einladungen zur Interaktion!

Tatsächlich gibt es Forschung dazu, wie Zielvorhaben gelingen können; das sind Prozesse vom erfolgreichen Abnehmen bis hin zu komplexen Change-Prozessen. Ich beziehe mich hier auf die PSI-Theorie (Persönlichkeit-System-Interaktion) von Prof. Julius Kuhl. Sie beschreibt, wie Menschen Mut und Machertum entwickeln können, um das umzusetzen, was sie für sinnvoll und attraktiv halten.

Ohne die Theorie im Detail auszurollen, lassen sich einige zentrale Erfolgsfaktoren benennen:
1. Es für möglich halten. Gute Ideen brauchen Raum, um zu reifen und ernsthaft geprüft werden zu können – sie müssen dazu zuende gedacht werden.
2. Die Opportunitätskosten wahrnehmen. Was kostet es uns eigentlich, wenn wir weitermachen wie bisher und Chancen ungenutzt lassen? Und auch: wie hoch ist eigentlich unser aktueller Frust?
3. Ein positives Klima schaffen. Sowohl die Entstehung als auch die Umsetzung von Ideen leben von positiven Affekten: Zuspruch, die Wahrnehmung von (Teil-)Erfolgen, eine gute Atmosphäre und ermutigende Außensignale begünstigen ungebremste Motivation und fördern Zuversicht.

Ein großes Don’t ist dagegen ein Übermaß an negativem Affekt – etwa durch starre Regeln, Angst, Druck oder permanente Problemorientierung. Negative Affekte hemmen Handlungsfähigkeit. Eine schöne Metapher dafür, wie man es nicht machen sollte, sind die Schilder an den Zugängen zu „Planten un Blomen“ in Hamburg: Verbote statt Vorfreude. Vielleicht hätten Besucher eine noch bessere Zeit, wenn dort sichtbar wäre, welche Möglichkeiten dieser Park für sie bietet. Ich halte das sogar für sehr wahrscheinlich.

Einladung zur Interaktion:
1. Ich schlage ein Selbstexperiment vor: 10 Tage lang positive Affekte schüren. Dazu muss man nicht überoptimistisch oder sozialromatisierend sein. Sondern einfach nur positiv, lösungsorientiert und konstruktiv. Ich mache mit! Mich interessiert, welche Erfahrungen Sie machen. Schreiben Sie mir gern über beratung@sabinehappe.de oder über das Kontaktformular meiner Website.
2. Ich möchte hier – immer wenn es sich anbietet – schöne Machergeschichten erzählen, die zuversichtlich machen. Eine dieser Geschichten handelt von Katrin Schumacher, die neuerdings, mit 60, als Sprecherin unterwegs ist und Hörbüchern ihre Stimme leiht. Kennen Sie Macher, deren Geschichten ich hier erzählen kann? Bitte schreiben Sie mir über beratung@sabinehappe.de oder über das Kontaktformular meiner Website.